260 Ich will mich daran erinnern, dass GOTT mich schuf

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VATER, ich habe mich nicht selbst gemacht, obwohl ich in meinem Wahnsinn dachte, ich hätte es getan. Doch als DEIN GEDANKE habe ich meine QUELLE nicht verlassen und bin Teil DESSEN, DER mich schuf, geblieben. DEIN SOHN, mein VATER, ruft DICH heute. Ich will mich daran erinnern, dass du mich erschaffen hast. Ich will mich an meine IDENTITÄT erinnern. Und lass meine Sündenlosigkeit wieder vor CHRISTI Schau erstehen, durch die ich heute auf meine Brüder und mich selbst schauen möchte.

Heilig sind wir führwahr

Jetzt ist unsere QUELLE erinnert, und in IHR finden wir endlich unsere wahre IDENTITÄT. Heilig sind wir fürwahr, weil unsere QUELLE keine Sünde kennen kann. Und wir, die wir SEINE SÖHNE sind, sind einander gleich und ihm gleich.

Every man is a divinity in disguise, a god playing the fool.

Ralph Waldo Emerson

Heute habe ich Inspirationen von Ralh Waldo Emerson gefunden, die ich gerne mit Dir teile. Quelle: Philos Website.

Die Welt geht aus demselben Geist hervor wie der Körper des Menschen. Sie ist eine entferntere und niedrigere Inkarnation Gottes, eine Projektion Gottes in den Bereich des Nicht-Bewussten. Aber sie unterscheidet sich vom Körper in einer wichtigen Hinsicht. Sie ist nicht wie dieser jetzt dem menschlichen Willen unterworfen. Ihre klare Ordnung ist für uns unantastbar.

Sie ist deshalb für uns der stets gegenwärtige Kommentator des göttlichen Geistes. Sie ist ein Fixpunkt, an dem wir unsere Abweichung messen können. Je mehr wir entarten, desto augenfälliger wird der Kontrast zwischen uns und unserer Wohnstätte. Wir sind im gleichen Maße Fremde in der Natur, wie wir Gott entfremdet sind.

Wir verstehen den Gesang der Vögel nicht. Fuchs und Reh fliehen uns, Bär und Tiger zerreißen uns. Wir kennen nur den Gebrauch einiger weniger Pflanzen wie Korn und Apfel, Kartoffel und Weinrebe. Ist nicht die Landschaft — jeder Schimmer von ihr hat Größe — sein Antlitz?

Doch gerade dies vermag uns zu zeigen, welcher Missklang zwischen Mensch und Natur herrschen kann; denn man kann eine erhabene Landschaft nicht frei bewundern, wenn Arbeiter ein nahes Feld umgraben. Der Dichter findet etwas Lächerliches in seinem Entzücken, bis er außer Sicht der Menschen ist. S130-133 […]

Und noch ein weiteres Zitat von ihm:

Vor allem möchte ich euch ermahnen, euren Weg alleine zu gehen, die guten Vorbilder zu meiden, auch diejenigen, die der Vorstellung der Menschen heilig sind, und es zu wagen, Gott ohne Vermittler und ohne Schleier zu lieben.

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Hier die aktuelle Begleitung von Brent Haskell zu den Lektionen 260-266 für Dich.

Ich habe mich nicht selbst erschaffen

Jesus erinnert uns im Kurs, dass wir uns nicht selbst erschaffen haben – und uns deshalb um nichts brauchen.

Damit wir uns dieser Sichtweise, die uns befreit, auch immer mehr öffnen können, eignet sich ein Rückblick zur Lektion 24, die uns erinnert, dass wir nicht wissen, was für uns das Beste ist. Nur der Heilige Geist kennt den Heilsplan GOTTES. Wir selbst nehmen uns nur in winzigen Detailbruchstücken wahr, die unsere Wahrnehmung verschleiern und uns “Täuschungen” liefern.

So können wir durch das Aufgeben unserer persönlichen Gedanken, GOTT immer näher kommen, der fortwährend bei, um und in uns ist.

  • In keiner Situation, die sich ergibt, bist du dir des Ergebnisses bewusst, das dich glücklich machen würde.
  • Was du tust, wird durch deine Wahrnehmung der Situation bestimmt, und diese Wahrnehmung ist falsch. Es ist demnach unvermeidlich, dass du nicht deinem eigenen Besten dienst
  • Benenne jede Situation, die dir einfällt, und zähle dann sorgfältig so viele Ziele wie möglich auf, die du bei der Auflösung der Situation gerne erfüllt haben möchtest.
  • In der Situation, in der es um _______ geht, möchte ich gerne, dass _______ und dass _______ geschieht
  • Versuche, so viele verschiedene Ergebnisse zu nennen, wie dir ehrlich einfallen, selbst wenn einige von ihnen sich nicht direkt auf die Situation zu beziehen oder gar nicht dazuzugehören scheinen.
  • Nachdem du die Liste so vieler erhoffter Ziele wie möglich durchgegangen bist, sage dir für jede ungelöste Situation, die dir eingefallen ist: Ich nehme nicht wahr, was für mich in dieser Situation zu meinem Besten ist, und gehe dann zur nächsten über.

Die vollständige Lektion 24 von Ein Kurs in Wundern findest Du hier.

Spuren im Sand: Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen…

Auch wenn dieses wundervolle Gedicht bereits sehr bekannt ist, finde ich es heute wieder sehr passend, denn wenn wir erkennen wollen, dass GOTT uns die ganze Zeit hindurch trägt – das wir dies auch zulassen – und annehmen.

Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn, wie die Autorin Magaret Fishback Powers, Gott in dieser Erzählung bezeichnet. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten Bilder aus meinem Leben. Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Weges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Denn Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst. Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein stoßen!

Psalm 91:11-12 HFA

Besorgt fragte ich den Herrn: “Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?” Da antwortete er: “Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.”

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